ProjekteAfrikaLänderübergreifendNashorn-Schutzprojekte
Nashornschutz-Projekte
MAASAI MARA NASHORN-PROJEKT, KENIA

Ziel des Projektes
Schutz und Überwachung der Nashörner Im Grenzgebiet zwischen Tansania und Kenia

Hintergrund
Die kleine Population von 25 bis 30 Nashörnern im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania wird permanent überwacht. Im Jahr 2006 wurden dazu einzelne Nashörner die zwischen der Serengeti (Tansania) and der Mara National Reserve (Kenia) hin und herwandern bzw. im Umfeld der Mara National Reserve leben mit Sendern ausgestattet. Langfristiges Ziel ist es, die Mara Population wieder mit der noch exisitierenden Serengeti/Ngorongoro Population zu verbinden.

Projektpartner:
Kenya Wildlife Service und Narok County Council

MORU NASHORNSCHUTZPROJEKT, SERENGETI NATIONALPARK, TANSANIA

Ziel des Projektes
Schutz und Vergrößerung des Bestandes an Spitzmaulnashörnern in der Serengeti durch die Unterstützung aller Maßnahmen zum Nashornschutz.

Hintergrund:
Der Bestand an Spitzmaulnashörnern in der Moru-Region des Serengeti Nationalparks hat sich dank konsequenter Überwachung und Abschirmung der Tiere vor Störungen durch Touristen in den letzten fünf Jahren gut entwickelt. Besucher dürfen nur auf wenigen Wegen durch das Gebiet fahren. Mittlerweile leben wieder 21 Nashörner im Moru-Gebiet (ursprünglich waren nur noch drei Tiere da gewesen)

Partner:
Tanzania National Parks (TANAPA)

WIEDERANSIEDLUNG DES SPITZMAULNASHORNS IN SAMBIA

Ziel des Projektes:
Wiederansiedlung einer eigenständigen Population des Spitzmaulnashorns (Diceros bicornis) im North Luangwa Nationalpark in Sambia.

Hintergrund:
In den 1970er und 1980er Jahren war das Spitzmaulnashorn in Sambia durch massive Wilderei ausgerottet worden. In einem langfristig angelegten internationalen Ringtausch zwischen der ZGF und dem Zoo Frankfurt, South African National Parks und der Zambia Wildlife Authority wurden fünf Spitzmaulnashörner 2003 in Sambia wieder angesiedelt, in drei weiteren Transporten von insgesamt 20 Tieren nach North Luangwa bis 2009 (2006, 2008 und 2009) soll eine eigenständige und selbständig überlebensfähige Population wieder aufgebaut werden. Die im Tausch von Frankfurt nach Südafrika gegebenen Tiere wurden im Marakele Nationalpark angesiedelt.

ZGF Projektleiter:
Ed Sayer, Claire Lewis

Partners
South African National Parks
Zambia Wildlife Authority
Zoologischer Garten Frankfurt

Detailinformationen zum Projekt

SERENGETI NASHORNWIEDERANSIEDLUNG, TANSANIA

Ziel des Projektes
Durch die Aufstockung des kleinen Nashornbestandes im Serengeti Ökosystem mit zusätzlichen Tieren der Unterart Diceros bicornis michaeli aus Südafrika soll die Stabilität des Bestandes gestärkt werden.

Hintergrund
Zurzeit gibt es zwei Nashornpopulationen im Serengeti Ökosystem, eine im Moru-Gebiet des Nationalparks und eine im Grenzgebiet zur Massai Mara in Kenia. Ziel dieses Projektes ist es, die Verbindung zwischen diesen beiden Beständen wieder herzustellen und damit hoffentlich auch die Population im Ngorongoro Krater langfristig wieder an den Bestand anzuschließen.
Rund 30 Tiere der Unterart michaeli , die zurzeit in Südafrika gehalten werden, sollen dazu in den Serengeti Nationalpark überführt werden. Das Projekt wird von Serengeti National Parks gemeinsam mit der ZGF gemanaget, die ersten Tiere sollen aller Voraussicht nach ab 2009 in die Serengeti kommen.

ZGF Projektleiter
NN

Project Partner
Tanzania National Parks
South Africa National Parks
Grumeti Funds

Detailinformationen zum Projekt:

NASHORNSCHUTZ IM NGORONGORO-KRATER, TANSNIA

Ziel des Projektes
Stärkung und Sicherung der Ngorongoro Krater Nashornpopulation.

Hintergrund
Die kleine Population der Krater-Nashörner wird seit Jahrzehnten kontinuierlich überwacht. Hierzu patrouillieren Ranger täglich mit zwei Fahrzeugen im Krater, zusätzlich werden die Tiere von Beobachtungsposten am Kraterrand aus überwacht.
Die Ranger der so genannten Crater Rhino Protection Task Force sind zu diesem Zweck speziell ausgebildet und stehen per Funk stets miteinander in Verbindung, um zuverlässige Daten über die Aufenthaltsorte und Bewegungen der Tiere zusammentragen zu können.

ZGF Projektleiter
NN

Projektpartner
Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA)

Detailinformationen zum Projekt:

AB 2/09