ProjekteSüdamerikaEcuadorSchutz endemischer Pflanzen
Schutz der endemischen Pflanzen auf Galápagos
ZIEL

Erhalt einzigartiger Pflanzenarten auf Galápagos, besonders der Gattung Scalesia

HINTERGRUND

Sowohl für die Pflanzen als auch für die Pflanzen fressenden einheimische Tiere, wie z.B. die Riesenschildkröten, ist ein Meilenstein erreicht worden: Erfolgreich konnten die eingeschleppten und verwilderten Ziegen, Esel und Schweine auf den Inseln Santiago, Isabela und jetzt auch auf Floreana bekämpft werden. Diese Tiere hatten viele seltene Pflanzen, die nur auf Galápagos vorkommen, fast ausgerottet. Jetzt erholen sich die Pflanzenbestände wieder. Diese Wiederbesiedlung soll nun einige Jahre überwacht werden. Ein weiterer Fokus des Floraprogramms verlagert sich jetzt auf die bewohnten Inseln Sta. Cruz und San Cristobal. Auf Santa Cruz wird z.B. die Wiederansiedlung der Scalesienart Scalesia affinis gefördert. Weitergeführt werden die Bestandsaufnahmen für viele gefährdete Pflanzenarten. Damit kann die „Rote Liste“ der Pflanzen Galápagos’ aktualisiert werden.

WAS MACHEN WIR KONKRET?
  • Überwachung der Versuchsflächen auf Santiago und Isabela (Alcedo) nach Entfernung aller Ziegen
  • Monitoring der Scalesienarten auf Santa Cruz, San Cristobal, Isabela und Española
  • Wiederansiedlung neuer Scalesia affinis Populationen (eingezäunt) auf Sta. Cruz
  • Regelmäßige Aktualisierung der „Roten Liste“ der Pflanzen von Galápagos
PROJEKTPARTNER

Charles Darwin Forschungsstation (CDRS)
Charles Darwin Foundation (CDF)
Galápagos Nationalpark